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31.05.2005 - Schwerer Verkehrsunfall auf der A7 höhe Altenstadt/Iller, ein LKW durchbricht die Mittelschutzplanke, zwei Personen sterben.

 

Junges Paar stirbt auf der Autobahn

Schreckliche Karambolage am Samstag nahe Altenstadt - Laster rast durch Leitplanke

 

Ein tragischer Unfall ereignete sich am Samstagvormittag auf der Autobahn 7 zwischen Illertissen und Altenstadt in südlicher Richtung. Zwei Menschen, ein junges Ehepaar aus dem Raum Ludwigsburg, kam dabei ums Leben. Mehrere Menschen, die noch in die Karambolage mit einem Lastwagen verwickelt wurden, trugen teils schwerste Verletzungen davon.

 

Gegen 10.45 Uhr befuhr Polizeiangaben zufolge ein 25-jähriger Fahrer eines leeren Zement-Sattelzuges mit Esslinger Kennzeichen die A 7 in Richtung Würzburg. Etwa 2,5 Kilometer nach der Anschlussstelle Altenstadt kam er aus bisher unbekannten Gründen nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte gegen die rechte Schutzplanke.

 

Der Sattelzug wurde nach links abgewiesen und durchbrach die Mittelschutzplanke, wo er frontal gegen zwei entgegenkommende Autos auf der Gegenfahrbahn stieß. Die zwei Insassen eines Mercedes aus Ludwigsburg wurden sofort getötet.

Der Mann war 31 und die Beifahrerin, seine Frau, 29 Jahre alt. Vermutlich waren sie auf dem Weg in ein langes Allerheiligen-Wochenende.

Der 55-jährige Fahrer des zweiten in den Unfall verwickelten Wagens - ein Mann aus dem Landkreis Günzburg - wurde, wie der Fahrer des Sattelzuges auch, schwer verletzt. Die 25-jährige Fahrerin eines weiteren Autos (die Frau kommt aus Neu-Ulm) konnte nicht mehr rechtzeitig anhalten und prallte in die verunfallten Fahrzeuge. Auch sie wurde schwer verletzt.

 

Der Rettungshubschrauber brachte die Verletzten in Krankenhäuser. An allen beteiligten Fahrzeugen entstand Totalschaden. Der Gesamtschaden wird auf zirka 180 000 Euro geschätzt. Die A 7 war bis nach 16 Uhr in beiden Richtungen gesperrt. Trotz Umleitungsempfehlung staute sich der Verkehr bis auf 15 Kilometer Länge. Im Einsatz waren die Feuerwehren Illertissen, Weißenhorn und Senden mit insgesamt 40 Feuerwehrleuten. Wegen des ausgelaufenen Diesels wurde das Wasserwirtschaftsamt informiert und das Erdreich musste ausgebaggert werden.

 

Zur Klärung der Unfallursache wurde ein technischer Sachverständiger hinzugezogen. Vermutet wird Sekundenschlaf. Bis gestern war mehr nicht zu erfahren. Erster Einsatz: ein tödlicher

Alfons Birnbrigl, der Kommandant der Illertisser Feuerwehr, war einer der ersten am Unfallort. Und das mit dem erst gerade neu eingeweihten Tanklöschfahrzeug. "Es ist wie verhext", sagte er der IZ. "Der erste Einsatz des alten Fahrzeuges vor 32 Jahren war ein tödlicher Unfall und ebenso der letzte. Und nun ist es beim neuen Auto das gleiche."

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Quelle:

www.kfv-nu.de

mit freundlicher Genehmigung der
Illertisser Zeitung

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