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13.07.2011 - Durch einen Blitzeinschlag in einem Wohnhaus in Buch wurden im Dachboden gelagerte Papiere und weitere Utensilien entzündet.
Einsatzbericht:
Blitz setzt Dachboden eines Wohnhauses in Brand
Durch einen Blitzeinschlag ist im Landkreis Neu-Ulm der Dachboden eines Wohnhauses in Brand geraten. Im Haus wohnt eine vierköpfige Familie.
Ein mächtiges Gewitter hat in der Nacht zum Mittwoch das Rothtal überzogen. In Buch (Landkreis Neu-Ulm) ist durch einen Blitzschlag der Dachboden eines Wohnhauses in Brand geraten.
Kurz nach drei Uhr morgens wurden am Mittwoch die Bewohner der Marktgemeinde Buch durch einen mächtigen Donnerschlag aufgeschreckt: In großen Teilen der Gemeinde fiel der Strom aus. In einem Wohnhaus am Haldenweg hatte ein Blitz eingeschlagen. Die Bewohner alarmierten gegen 3.15 Uhr die Feuerwehr.
Beim Eintreffen der ersten Löschfahrzeuge und einer Polizeistreife war durch ein Fenster im Dachboden des Einfamilienhauses Feuerschein erkennbar. Unter Atemschutz begannen Einsatzkräfte der Feuerwehr Buch mit der Brandbekämpfung, schnell hatten sie das offene Feuer unter Kontrolle. Durch den schnellen Einsatz war es gelungen, den Brand auf den Dachboden zu begrenzen.
Unterstützung erhielten die ortsansässigen Feuerwehrleute durch die Freiwillige Feuerwehr aus Illertissen, die mit einer Drehleiter und einem weiteren Löschfahrzeug zu Hilfe kam. Insgesamt waren mehr als dreißig Einsatzkräfte der Feuerwehr gemeinsam tätig. Nur eine halbe Stunde nach der Auslösung des Alarms war das Feuer gelöscht.
Die Hausbewohner verließen das Haus selbst, sie wurden vom Rettungsdienst betreut, der mit einer Rettungswagenbesatzung, einem Notarzt und einem Einsatzleiter vor Ort war. Das Ehepaar und seine zwei Töchter wurden mit einer leichten Rauchgasinhalation und Schock vorsorglich ins Krankenhaus eingeliefert.
Die Nachlösch- und Aufräumungsarbeiten durch die Feuerwehr Buch zogen sich noch bis halb sieben Uhr morgens hin, die Illertisser Feuerwehr konnte bereits früher abrücken.
Die Höhe des Sachschadens wird sich erst heraus stellen, wenn genauer untersucht werden kann, inwieweit der Dachstuhl in Mitleidenschaft gezogen wurde. Vorläufige Schätzungen gehen von einem Betrag zwischen 75.000 und 100.000 Euro aus.
Wie das Polizeipräsidium Schwaben Süd/West aus Kempten mitteilte, kam es sonst zu keinen weiteren nennenswerten Schäden durch das Gewitter; nur ein paar Alarmanlagen wurden durch den Blitzschlag ausgelöst und einige Äste wurden auf die Straßen geworfen.
Zum Einsatzbericht der Feuerwehr Illertissen
Text und Bild: W. Schmid
Quelle:
www.illertisser-zeitung.de
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